Vereine - ein Spiegelbild des Zeitgeists

Bereits 1864 wurde der Gesangverein "Harmonie" Mümling-Grumbach gegründet. 1872 spendeten die Sänger und Sängerinnen zusammen mit den Ortsbürgern ein Sandsteindenkmal gegenüber Eingang zur Bergkirche zu Ehren der Gefallenen im Kriege 1870/71.

1894 - die Arbeiterturnvereine gründeten sich nach der Aufhebung des Sozialistengesetzes überall in Deutschland - wird am 4. Juli der Turnverein gegründet. 30 Personen schreiben sich als Mitglieder ein und wählen Leonhard Kempf zum Präsidenten.1897 wurde eine Vereinsfahne zum Preis von 330 Mark beschafft, die Feierlichkeiten zur Fahnenweihe vom 29. bis 31 Mai wurden in Mümling-Grumbach mit großer Beteiligung des ganzes Dorfes gefeiert. Nächster Höhepunkt war die Ausrichtung des Gauturnfestes im Jahr 1902 und der Ankauf eines eigenen Grundstücks als Turnplatz 1912.

Im selben Jahr wurde ein zweiter Gesangverein, der "Liederkranz 1912-Mümling-Grumbach" gegründet. Bereits acht Jahre später, am 22. 05 1920, schlossen sich die beiden Gesangvereine "Harmonie" und "Liederkranz" zusammen. Ihr neuer Name lautete "Sängervereinigung Mümling-Grumbach", erster Vorsitzender wurde Leonhard Weichel.

Kirche, Wandern und die neue Sehnsucht nach Natur

Auch kirchliche Gruppen wurden in dieser Zeit gegründet. So entstand 1923 als "Jünglingsverein" die "Evangelische Jugendvereinigung Mümling-Grumbach" und als Gegenstück dazu der "Evangelische Mädchenbund Mümling-Grumbach". Eine gemeinsame Organisation von männlichen und weiblichen Jugendlichen wäre zur damaliger Zeit undenkbar gewesen.

Die Gründung der Ortsgruppe des Odenwaldklubs Mümling-Grumbach fand am 14. Mai 1927 im Gasthaus von Heinrich Fuhr statt. Viele Mitglieder der benachbarten Ortsgruppe König hatten sich zur Gründungsversammlung eingefunden, die erste Generalversammlung für den 19.05.1927 einberufen. Festgesetzt wurde, dass jeweils am 1. Donnerstag des Monats im Klublokal Fuhr ein Klubabend abgehalten wird. Der erste gewählte Vereinsdiener, Herr Witte, erhielt eine Vergütung von 10,- RM jährlich und war beitragsfrei.

Zur Auffrischung der Vereinskasse hielt man Waldfeste sowie Sonnwendfeiern ab und führte Theaterstücke beim Dekorierungsfest auf. Die erste Wanderjugend der Ortsgruppe bestand aus den Mädchen Greta Hofferberth (Ettel) und Paula Mengler (Schwab).

Fremdenverkehr und Tourismus waren schon damals ein Thema. Bereits einen Monat nach der Vereinsgründung wurde eine Kommission bestimmt, die in der Gemarkung Plätze zum Aufstellen von Ruhebänken aussuchte und im Ort um Vermieter von Fremdenzimmern warb. Bald darauf errichtete man die ersten Bänke und die ersten "Kurfremden", wie man die Urlaubsgäste damals nannte, hielten ihren Einzug in der Gemeinde.

1929 - am Turnen besteht kaum noch Interesse - gründet der Turnverein eine Handballmanschaft. Im August diese Jahres stellt die Gemeinde dem Verein ein Gelände in der Beinegasse als Sportplatz zur Verfügung - der erste Grumbacher Sportplatz wurde in mühevoller Arbeit von den Vereinsmitgliedern errichtet.
Die Handballmannschaft steigt bereits 2 Jahre später in die A-Klasse auf. Während eines Spiels kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall. Ein Mitglied des Vereins bedient sich dem Gauspielwart gegenüber eines ungeziemten Ausdrucks. Der Turngau belegt den Verein daraufhin mit einer Strafe von 30 Mark. Infolgedessen wird die Handballmannschaft aufgelöst, das Handballspielen wird 1932 wieder aufgenommen, die Mannschaft jedoch in die B-Klasse zurückgestuft.

Der Turnplatz liegt 1933 neben dem Lutherheim und der Verein erhält die Erlaubnis, das Lutherheim für Turnstunden ein- bis zweimal die Woche zu nutzen.

Nationalsozialismus und III. Reich

Die Nationalsozialisten bauten ihren Einfluss auch in dem Vereinswesen aus. Sie wussten die Jugend gezielt für ihre Ziele einzusetzen. Es wurden Sportfeste veranstaltet, das Gemeinschaftsgefühl gepflegt und die Romantik betont. Durch strengere Verfügungen des Turngaus wird dem Turnen wieder ein größeres Augenmerk gewidmet. Mit der Auflösung der freien Vereine 1933 kamen alle Aktivitäten außerhalb des nationalsozialistischen Einflussbereichs weitgehend zum Erliegen. Auf Veranlassung der NSDAP werden die Mitglieder jüdischen Glaubens aus der Mitgliederliste gestrichen, darunter das Ehrenmitglied Leopold Kahn. 1935 wird der Dachverband der Deutschen Turnerschaft aufgelöst und die Sportverbände im Reichsbund für Leibeserziehung zusammengefasst. Erstmals können auch Frauen die Mitgliedschaft erwerben, am 1. Juli wird eine Frauenabteilung gegründet.

1936 wird über einer Umfrage der Mitglieder entschieden, dass im Verein Fußball anstelle von Handball gespielt werden soll. Die neu gegründete Fußballmannschaft muss sich finanziell selbst tragen. Alle Vereinsmitglieder erhalten einen einheitlichen Mitgliedsausweis vom Reichsbund für Leibesübungen.

II. Weltkrieg und Neuaufbau

Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs werden fast alle Vereinsmitglieder eingezogen, das Vereinsleben kommt damit praktisch zum Erliegen.
1945, nach Kriegsende, gelten alle bestehenden Vereine per Dekret der Besatzungsmacht als aufgelöst. Die US-Streitkräfte, die damals das öffentliche Leben kontrollierten, erlaubten nur sehr zaghaft und unter vielen Auflagen eine Wiederaufnahme der Vereinsaktivitäten oder die Gründung neuer Vereine.
Die Mümling-Grumbacher schlossen sich zusammen und stellen am 5. November 1945 einen ersten Antrag zur Gründung eines Vereins:

Ein zweites Gesuch wurde am 31. Mai 1946 gestellt. Die Führerschaft, die auf dem Gesuch zur Gründung eines "Klubs für Erwachsene" anzugeben war, bestand aus

Am 20. Januar 1948 wurde vom Kreisjugendausschuss die folgende Genehmigung erteilt:

Die Turnabteilung selbst, die zunächst nicht mit einer eigenen Sparte im KSV vertreten war, stellt 1949 mit Jakob Lohnes wieder einen eigenen Fachwart. 1950 übernimmt Johannes Heusel auch "Turnvater Jahn" genannt die Turnabteilung. Am 1. Oktober dieses Jahres wird das erste Abturnen nach dem Krieg veranstaltet..
Natürlich wollten die Grumbacher ihren neuen Verein jetzt auch offiziell im Vereinsregister eingetragen sehen. Da die früheren Vereine nach 1945 als aufgelöst betrachtet werden mussten, juristisch aber noch weiterbestanden, beschloss man eine Zusammenlegung der Vereine und unter dem neuen Dach des KSV mit einer Untergliederung in einzelne Sparten. Der Turnverein, der bereits früher im Vereinsregister eingetragen, war bildete dazu den Rahmen. Am 22. März 1952 erfolgt der offizielle Zusammenschluss und damit die Gründung des KSV durch den Beitritt der "Gesangsverein Sängervereinigung" und des Radfahrverein "Eintracht" zum "Turnverein e.V." und die anschließende Umbenennung des "Turnvereins" in die "Kultur- und Sportvereinigung".

Bereits 1 Jahr später - also im Jahr 1953 - wurde Radfahren nicht mehr als Sparte geführt; die Aktivitäten waren eingestellt worden. Dafür begann man mit dem Tischtennis, ab 1954 als neue Sparte im KVS vertreten.
Die Sparte "Turnen"trat im Oktober 1955 aus den gemeinsamen Verein aus und wird seither als "Turnverein 1894 e.V." weitergeführt.
Bereits 1949 hatte die Sparte "Wandern" den Verein verlassen und formiert seither wieder als Ortsgruppe Mümling-Grumbach des Odenwaldklubs.
Juni 2003 erfolgte dann die endgültige Trennung der verbliebenen Sparten in drei eigenständige Vereine. Der KSV Mümling-Grumbach hatte aufgehört zu existieren.

Turnverein 1894 Mümling-Grumbach e. V.

In den 60-er Jahren ist „Turnen“ wieder angesagt. Johannes Heusel gelingt es , den 2. Deutschen Mannschaftsmeister TV Oppenau mit seinem Deutschen Meister Philipp Fürst zu einem Schauturnen zu verpflichten. Das Turnen von hohem Niveau in einer total ausverkauften Turnhalle war für viele Turnanhänger aus nah und fern ein Leckerbissen ersten Ranges. Anfang der 70er Jahre finden sich aber kaum noch junge Menschen mit Interesse am Turnen, die Turnerriege besteht 1974 nur noch aus drei Mitgliedern und wurde aufgelöst.

In den 70-er Jahren wird vom Deutschen Sportbund die Kampagne „Trimm Dich – durch Sport“ ins Leben gerufen, um die Wirtschaftswunderkinder von Übergewicht und der Gefahr von Herzinfarkten zu befreien. Dem Trend folgend wird 1966 eine Damengymnastikgruppe eingerichtet und ab 1971 finden regelmäßige Übungsstunden der „Trimm-dich-Fit“-Gruppe statt. Regen Zuspruch findet auch die Frauengymnystik sowie das Mädchen- und Knabenturnen.

1983 wird auch der Turnverein von einer neuen Fitness- und Gymnastikbewegung erreicht. Für Frauen wird eine Aerobic-Gruppe gegründet, die Trimm-Dich-Gruppe erweitert ihr Angebot um Waldläufe.

Dem Turnverein wird im Rahmen der 90-Jahr-Feier 1984 die Durchführung des Frühjahrswandertages des Turngaus Odenwald zugesprochen. Ein Kamerateam des Hessischen Rundfunks kommt nach Mümling-Grumbach und macht Filmaufnahmen.
1987 haben sich die Waldläufe der Trimm-dich-Gruppe zum Lauftreff entwickelt, der nun auch Nichtmitgliedern offensteht. Das sportliche Angebot des Turnvereins wird durch die Einrichtung einer Eltern-Kind-Gruppe (Kinder von 2 bis 4 Jahre) und einer Purzelgruppe (Kinder von 4 bis 6 Jahre) erheblich erweitert; auch Jazz-Gymnastik steht auf dem Programm.

Im Jahr 2000 ist mit 419 Mitgliedern, davon 137 Kinder- und Jugendlichen, ein neuer Rekord erreicht. Im Angebot findet man jetzt neben Kinderturnen und Ballspiele auch Fit-for-Fun, Rope-Skipping, Walking oder Wirbelsäulengymnastik.

TTC Mümling-Grumbach e.V.

Erstmals wurde 1956 im Mümling-Grumbach Tischtennis gespielt. Im Odenwaldkreis steckte damals der Sport mit dem kleinen weißen Zelluloid-Bällchen noch in den Kinderschuhen und so beschränkten sich die Aktivitäten allein auf das Training.
Der entscheidende Schritt wurde dann im April 1966 vollzogen: Es war an einem Freitag etwa 21.30 Uhr - so berichtet der Chronist – als die Sportkameraden Siegfried Krohnke, Robert Arras und Walter Budel einen „gewissen“ Günther Krohnke in der Spätschicht in der Hackenfabrik Lutz in Mümling-Grumbach aufsuchten, um ihm zu seinem neuen Amt als TT-Spartenleiter zu gratulieren. Man hatte ihn – Günther – in Abwesenheit - natürlich einstimmig – in dieses Amt gewählt. Seit dieser Zeit – also seit über 40 Jahren - nimmt der Grumbacher TT-Sport auch an den Verbandsspielen im Odenwaldkreis teil. Das Bekleben des Schlägers mit dem Gummi von Fahrradschläuchen oder Ähnlichem war damals noch erlaubt und aus Kostengründen - so wird berichtet - davon auch rege Gebrauch gemacht.

In den vergangenen 40 Jahren gab es im Verein eine Menge Höhen, aber auch Tiefen. Einer der besonderen Höhepunkte war jenes legendäre 9 :7 gegen den TSV Höchst im April 1987, als der 1. Herrenmannschaft der Aufstieg in die 2. Verbandsliga gelang. Drei der damaligen Aufsteiger gehören noch heute zu den Leistungsträgern in unserem Verein: Hartmut Faulhaber, Martin Schneider und Bernd Mohr.

Nur ein Jahr später wurde die 1. Damenmannschaft Meister in der Bezirksklasse. Im damaligen Meisterteam spielte bereits ein junges Mädel namens Vera Stockert, die ebenfalls noch heute für den TTC erfolgreich am grünen Tisch agiert.
Besonderer Erwähnung bedarf das Jahr 2006, denn es ist gewiss das Jahr mit dem größten sportlichen Erfolg in der Geschichte des Grumbacher TT-Sports:
Die 1. Damenmannschaft des TTC Mümling-Grumbach belegte bei den Deutschen Pokalmeisterschaften in Lippstadt in der Klasse B den 3. Platz. In dem erfolgreichen Quintett kamen die Spielerinnen Vera Stockert, Jennifer Treu, Sabine Adelberger, Christina Fuhr und Tanja Kohlbacher zum Einsatz.
An diesen großartigen Erfolg wurde im Jahr darauf nahtlos angeknüpft. Nach den Titeln Bezirks- und Hessenpokalsieger wurde bei den Deutschen Pokalmeisterschaften in Merzig erneut der dritte Platz belegt. Im vierten Anlauf wurde das Team souverän Meister in der Bezirksoberliga und damit war erstmal in der Vereinsgeschichte eine Damenmannschaft in die hessische Verbandsliga aufgestiegen.

Sängervereinigung Harmonie 1864 Mümling-Grumbach e. V

In den 50er und 60er Jahren genoss die Sangeskunst hohes Ansehen in der Gemeinde- es gab kein Fest und keine Feier, die nicht durch entsprechende Gesangsbeiträge des Chors begleitet wurden. Entsprechend groß war auch die Zahl der aktiven Sänger – es waren damals ganz selbstverständlich nur Männer aktive Sänger.

1957 nahm der Verein am dritten Bundes-Chorkonzert des Hess. Sängerbundes in Darmstadt teil. Im Jahr 1958 erhielt der Verein den „Kritikerpreis des „Darmstädter Tagblatts“ für besondere Verdienste beim Chorgesang und 1964 wurde der Verein mit der „Zelter Plakette“ anlässlich seines 100jährigen Jubiläums ausgezeichnet. 1989 wurde „125 Jahre Gesang in Mümling-Grumbach“ gefeiert und der Chor erhielt die „Silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten“.

In den 80-er Jahren nahm das Interesse am Singen kontinuierlich ab, Nachwuchs war kaum noch zu finden. Um dem entgegenzusteuern, durften sich erstmals auch Frauen am Singen beteiligen und 1988 wurde ein gemischter Chor gegründet.
1990 wurde das bisherige Vereinslokal „Zum Schützenhof“ geschlossen, neues. Vereinslokal wurde das Gasthaus „Zum Löwen“. Der Chor erhielt den neuen Namen „Gemischter Chor der KSV Mümling-Grumbach“.

Seit der Ausgründung im Jahr 2003 ist der Verein unter dem Namen „Sängervereinigung Harmonie 1864 e.V.“ eigenständig. Neben Chorgesang und Gesangsbeiträgen werden in der Turnhalle regelmäßig Theaterabende ausgeführt.

Ortsgruppe Mümling-Grumbach des Odenwaldklub

Nach dem 2. Weltkrieg wurde in der Ortsgruppe wieder mit neuem Mut und Tatkraft mit der Wandertätigkeit begonnen. Man baute wieder Bänke zur Orts- und Umgebungsverschönerung und spielte Theater bei den Wandererehrungsfesten. Bestand die Ortsgruppe 1947 nur noch aus 17 Mitgliedern, so waren es 1950 schon 65. 1955 konnte bereits die Hundertergrenze überschreiten werden.
Am 05.08.1950 beschloss man, auf der Hardt eine Schutzhütte zu bauen und am 10.06.1951 konnte die Hütte eingeweiht werden. Die Hütte erhielt den Namen „Amalienruhe" in Dankbarkeit an Frau Amalie Wehrmeister.

1956 wurde eine Tanz- und Spielgruppe ins Leben gerufen. Dem ersten Auftritt an Ostern 1957 folgten noch viele weitere Auftritte bei Festen und Feiern. Leider bestand die Gruppe nur bis Mitte der sechziger Jahre.

Im Jahre 1965 hat die Ortsgruppe im Rahmen der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden" die Anlage an der Mümlingbrücke zur Pflege übernommen und bis zur Eingemeindung in die Großgemeinde Höchst instandgehalten.

Anfang der siebziger Jahre konnte die Ortsgruppe weiterhin über einen guten Mitgliederbestand verfügen und lag mit einer durchschnittlichen Wanderbeteiligung von 48 Personen sogar an der Spitze des Bezirkes.

In der Jahresmitgliederversammlung vom 15.01.1972 wurde auf Initiative von Peter Münch und Ferdinand Fleck eine Vogelschutzgruppe mit Jugendgruppe als Bestandteil der OWK-Ortsgruppe gegründet. 1985 wurde erstmals ein Naturschutzwart gewählt; im folgenden Jahr wurde das Thema „Natur- und Umweltschutz“ sogar in die Satzung des Vereins aufgenommen.

Die versuchsweise auf Urlaubs- bzw. Wanderfreizeiten ausgedehnten Ausflugsfahrten waren so erfolgreich, dass in den Folgejahren regelmäßg Reisen durchgeführt wurden. Reiseziele waren Südtirol, Frankreich, Österreich, Luxemburg und die Schweiz. Ein Teil der Mitglieder besuchte 2002 sogar Schottland. Bedingt durch den immer größer werdenden Aktionsradius unserer Ortsgruppe bei den Wanderungen, wurde ab 1982 die Anfahrt auch teilweise mit Privat-PKW´s durchgeführt. Seit 1988 werden bei Tageswanderungen und Bedarf auch Kurzstrecken für ältere Mitglieder angeboten. Anfang der neunziger Jahre wurde jeweils eine Fahrradtour mit in den Wanderplan aufgenommen.

Am 22. Juli 1988 stürzte ein mächtiger Baum auf die Schutzhütte an der Kempfsruhe und zerstörte sie vollkommen. Da der seitherige Standort sich mittlerweile am Rande der Wohnbebauung befand und keine Wanderroute vorbei geht, wurde ein anderer Standort für die neue Hütte gewählt. Am 25.04.1993 wurde die vom Naturpark „Bergstraße-Odenwald“ sowie von der Gemeinde errichtete „Friedrich-Höreth-Hütte“ eingeweiht.

Bei den Arbeitseinsätzen auf den Grundstücken, die früher noch mit Axt, Trummsägen, Sensen und Sicheln erledigt wurden, sind wir ebenfalls mit der Zeit gegangen. So werden die Arbeiten heute mit Motorsägen und einem vereinseigenen leistungsstarken Rasenmäher erledigt.

Auch das Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit hat sich gewandelt. Wanderaushänge und Vereinsinformationen werden mit dem vereinseigenen Laptop erstellt, Mitteilungen an die Presse werden per eMail erledigt und der Wanderplan ist im Internetverfügbar. Neueste Erungenschaft ist ein Beamer, um die mit Digital-Kamera erstellten Bilder der Mitgliedern besser vorführen zu können.

Das Aufstellen von Ruhebänken – eine der ersten Aufgaben aus dem Gründungsjahren - wird noch immer durchgeführt.



FUSSBALL
Der Verein hat z.Zt. 281 Mitglieder, davon 239 Aktive - 42 Passive. Diese gliedern sich in 167 Erwachsene und 114 Jugendliche, hiervon sind 275 männlich und 6 weiblich. Sportliche Erfolge und Geselligkeit sind das Ziel der Vereinsführung.
Vereinsheim


Feuerwehr – Spielmannszug

Kirchliche Gruppen – Pfandfinder